Reifen Aufziehen

Kosten der Reifenmontage beachten

Fast jeder günstige Reifenanbieter im Internet hat auch eine Liste von Werkstätten im Angebot, bei denen der Kunde die bestellten Reifen aufziehen lassen kann. Das einstige Problem, dass die Werkstätten sich weigerten, angelieferte Reifen zu montieren, oder aber extrem hohe Preise dafür aufriefen, gehört damit der Vergangenheit an. Damit das günstige Angebot auch nach der Montage immer noch günstig bleibt, gilt es nach wie vor einiges zu beachten.

Reifen

Ein besonders naheliegender Punkt ist der Montagepreis. Bei einigen Online-Reifendiscountern steht der Montagepreis direkt neben dem jeweiligen Montagepartner, bei anderen muss jeder einzelne Montagepartner hierzu aufgerufen werden. Ob so oder so, der angegebene Montagepreis ist nur bei Montagen auf Stahlfelgen aussagekräftig. Die jeweiligen Aufpreise für Leichtmetallfelgen ergeben sich erst im weiteren Verlauf der Preisliste. Einige Montagepartner haben, je nach Felgendurchmesser unterschiedliche Preise. Auch bei der Altreifenentsorgung gibt es große Preisunterschiede, sodass sich beim Reifen aufziehen die Kosten um bis zu 450 Prozent und mehr unterscheiden können.

Nicht jeder Montagepartner ist geeignet

Nachdem der günstigste Montagepartner gefunden wurde, heißt dies noch nicht, dass er auch der Geeignete ist. Für Berufstätige ist es besonders wichtig, dass die Lieferung direkt zu dem Montagepartner erfolgt, der die Reifen montieren soll. Dies ist zwar zu den meisten Werkstätten möglich, aber eben nicht zu allen. Wer also extra einen Tag Urlaub nehmen müsste, nur um seine Reifen aufziehen zu lassen, sollte sich überlegen, ob nicht eine etwas teurere Werkstatt unterm Strich günstiger wäre.

Weitere Punkte, die es zu beachten gilt, sind die Ausstattung der Werkstatt und die Routine der Monteure. Wer beispielsweise seinen Audi A5 etwas aufpeppen möchte, indem er von der Serienbereifung 225/50 R17 auf die sportliche Dimension 245/30 R20 wechselt, sollte bei der Auswahl des Montagepartners sehr aufpassen. Bei einigen Werkstätten ist nämlich bei 17 Zoll bereits der maximale Felgendurchmesser erreicht. Verfügt die Werkstatt über eine Montiermaschine, die den Felgendurchmesser von 20 Zoll bewerkstelligen kann, so ist dies noch kein Qualitätsbeweis für die Monteure. Werkstätten, die nur gelegentlich Reifen aufziehen, sind mit dem extrem niedrigen Querschnitt oftmals überfordert und verursachen bei der Montage üble Kratzer auf der Alufelge. Ebenfalls Probleme kann es bei extrem breiten 4X4 Reifen geben, wenn der Montagearm der Maschine nicht genügend Spielraum für das Reifenformat hat.

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